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Samstag, 19. Mai 2012
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Sei fünf Jahren gibt es bundesweit in 53 Städten das von der Karlsruher „Hänsel und Gretel“ - Stiftung initiierte Projekt „Notinsel“. Damit wird die Möglichkeit geschaffen, Kindern in Notsituationen Fluchtpunkte aufzuzeigen. Geeignete Notinseln können Einzelhandelsgeschäfte, Supermärkte, Apotheken, Banken, Friseure und öffentliche Einrichtungen werden, die sich bereit erklären, Kindern zu helfen, wenn sie Hilfe benötigen. Die CDU-Bezirksfraktion Wandsbek hat jetzt mit einem Antrag die zuständige Fachbehörde aufgefordert, das Projekt „Notinsel“ auch in Hamburg einzuführen.

„Jedes Notinsel-Partnergeschäft unterschreibt eine Selbstverpflichtung und erhält dann einen Aufkleber, der sichtbar für Kinder angebracht ist. Auf diese Weise können Kinder in Not in die gekennzeichneten Geschäfte flüchten und sicher sein, dass sie dort kompetente Hilfe finden. Die Mitarbeiter der Geschäfte erhalten eine Handlungsanweisung und regionale Notrufnummern, damit sie wissen, was im Notfall zu tun ist“ erläutert Wolfgang Petermann, Sprecher Soziales der CDU-Fraktion in Wandsbek.
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