Der Senat hat ein „geregeltes Einstellungsverfahren“ beschlossen. Mit dieser Maßnahme soll erreicht werden, dass externe Bewerber für die meisten Bereiche der Hamburger Verwaltung keine Möglichkeit mehr haben, dort angestellt zu werden.
„Diese Anordnung des Senats bringt besonders den Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) in Schwierigkeiten. Schon jetzt sind Besetzungen häufig erst nach 3-maliger Ausschreibung möglich“, erklärt Franziska Hoppermann, Fachsprecherin der CDU im Jugendhilfeausschuss, der sich mit dem Problem, offene Stellen im ASD zu besetzen, wiederholt beschäftigt hat.
Es gibt mehrere Gründe, die den ASD für Bewerber nicht attraktiv erscheinen lassen. So bezahlt Hamburg seine ASD-Mitarbeiter schlechter als andere Bundesländer, andere freie Träger bezahlen Sozialpädagogen besser. Zudem ist die Arbeitsbelastung im ASD gestiegen.
„Damit der ASD freie und neue Stellen besetzen kann, werden die zuständigen Behörden gebeten, dafür Sorge zu tragen, dass der ASD von dem vom Senat verfügten Einstellungsstopp ausgenommen wird“, heißt es in einem Antrag, den Franziska Hoppermann auf der Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek am 25. August einbringen wird.
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